OSCARDIA: Sparringsession zu Prozessprojekten

Veröffentlicht von am 18. Mai 2021 · Kommentieren

Welche Ausgangslagen, Herausforderungen und Methodiken begleiten die Berater:innen von ARKADIA und OSCAR  in Projekten der Prozessoptimierung?  Im Rahmen unserer gemeinsamen Kooperation, in der wir Macher vernetzen, Wissen teilen und Karrieren fördern, stand diese Fragestellung im Mittelpunkt unserer jüngsten Sparring Session mit den Kolleg:innen von OSCAR.

Kooperation mit absolventischer Unternehmensberatung OSCAR

Trotz zahlreicher Videokonferenzen und hoher Bildschirmzeiten dieser Tage, war das virtuelle Zusammenkommen an einem Donnerstagabend eines, auf das wir uns besonders gefreut haben. Nachdem ARKADIA und OSCAR Anfang des Jahres ihre Zusammenarbeit offiziell verkündet haben, war der vergangene Termin bereits der vierte, in dem die Berater:innen in den gemeinsamen Austausch gingen. Das Thema dabei war für uns ARKADIAner ebenso spannend, wie für unsere jüngeren Beraterkolleg:innen. 90 Minuten lang ging es um offene Fragen rund um Projekte, die sich um die Optimierung und Digitalisierung von Prozessen drehen.

Betroffene zu Beteiligten machen fördert den Erfolg

In der Session konnten wir OSCAR zahlreiche Tipps und Tricks mit auf den Weg geben. Von der gemeinsamen frühzeitigen Auftragsklärung und Ausrichtung des Fokus mit dem Auftraggeber, über die Stakeholder Analyse zur Identifizierung der einzelnen Interessenparteien und deren interdisziplinären Abhängigkeiten, bis hin zu verschiedenen Methodiken zur Prozesserfassung aus der Ferne über Video- und Telefonkonferenzen.

Der Austausch gestaltete sich jedoch keineswegs einseitig. Die Session lebte von vielen Fragen und Diskussionen, die sich um Problemstellungen und Ansätze auf beiden Seiten entwickelten. In einem Punkt war man sich aber schnell einig: Nur wenn es gelingt, Betroffene zu Beteiligten zu machen, können in Erfassung, wie Optimierung der Prozesse und deren nachgelagerten Adaption Erfolge verzeichnet werden.

Neue Einblicke durch Kooperation

Für uns als ARKADIA bringt diese Form des Zusammenkommens die spannende Tatsache mit sich, dass wir von den Berufseinsteigenden auf eine ganz neue Art gefordert werden. Durch den Austausch kommen Fragen auf, die wir uns so konkret noch nicht gestellt haben, beziehungsweise anders betrachten, als unsere jüngeren Kolleg:innen. Bei der Frage nach den Vorteilen von Prozessaufnahmen aus der Ferne beispielsweise, kam es kurz zum gemeinsamen Schweigen. Zunächst lag die Antwort nahe, dass es keine Vorteile gäbe.

Der Beratungsansatz von ARKADIA lebt besonders durch den zwischenmenschlichen Kontakt, welcher virtuell eher schwierig zu erreichen ist. Letztlich steuerte OSCAR ein paar ihrer wahrgenommenen Vorteile bei, sodass im gemeinsamen Austausch durchaus auch positive Aspekte der virtuellen Zusammenarbeit aufgezeigt wurden. Während es in der Vergangenheit hektisch wurde, wenn man bei einem Kunden mit großem Betriebsgelände oder Bürokomplex von einem zum anderen Ende eilen musste, um dort das nächste Interview zu führen, ist die Terminplanung- und Durchführung in diesen Zeiten doch etwas entspannter.

Laptops zu und Türen auf

Alles in allem war auch dieser Termin wieder ein Erfolg sowie eine willkommene Abwechslung. Zweifelsohne gehören virtuelle Kollaborationen mittlerweile zum Alltag. Dennoch ist die Vorfreude bereits groß, die Kooperation mit OSCAR in naher Zukunft persönlich und vor Ort umzusetzen. Einladende Büroräumlichkeiten gibt es schließlich auf beiden Seiten.