Wie gehe ich die Bewerbung an und was muss ich als Berater (bei ARKADIA) mitbringen?

Veröffentlicht von am 19. Oktober 2021 · Kommentieren

Der Blick auf eine beliebige Stellenausschreibung als Management Consultant könnte diese Frage vermeintlich direkt beantworten. Oftmals stehen dort die handelsüblichen Anforderungen wie:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Studium
  • Mindestens x Jahre Berufserfahrung
  • Selbstsicheres Auftreten und sehr gute Kommunikationsfähigkeiten
  • Spaß an der Arbeit im Team und im Umgang mit Menschen
  • Hohe Reisebereitschaft (national/international)

Das erfolgreiche abgeschlossene Studium lässt sich noch an Parametern wie Studiendauer und Noten messen. Auch die Berufserfahrung lässt sich in Jahren oder Monaten messen – doch wie soll ich als Absolvent denn direkt Berufserfahrung mitbringen? Hinzukommen dann Voraussetzungen wie „Selbstsicheres Auftreten“. Doch was genau bedeutet das überhaupt? Woher soll ich als Absolvent einer Universität oder Hochschule wissen, dass ich, auch wenn mir das Wasser bis zum Hals steht, gegenüber einem Kunden selbstsicher auftreten kann und das Schiff nicht mit Vollgas versenke? Unser Tipp: Ruhe bewahren.

Die Bewerbung ist kein Selbstzweck, sie ist die Feuerprobe des Beraters

Viele Bewerber/innen schrecken bereits Standardanforderungen ab. Die Stellenanzeige wird weggeklickt. Ab zur nächsten. Hier dasselbe in grün – na gut irgendwann muss man ja mal was raussenden, also Augen zu und durch. Doch bereits im Auswahlverfahren potenzieller Stellenangebote macht sich eine wichtige Eigenschaft, die man als Berater mitbringen sollte, bezahlt: Ruhe und Zuversicht.

Stoße ich als Absolvent auf Ausschreibungen, die mir zu anspruchsvoll erscheinen, hilft erstmal die Analyse mit kühlem Kopf. Was genau erfülle ich mit Sicherheit und woran könnte es scheitern? Was sind Argumente, die eine Ablehnung der Bewerbung erschweren, welche begünstigen eine Zusage? Es hilft eine Bewerbung als Projekt zu betrachten – ein Projekt mit Problemstellung, Ziel und Lösungsweg sowie Erfolgserlebnis.

Die Bewerbung als Projekt interpretiert

Das „Problem“ in diesem Fall wäre die geringe Chance auf eine erfolgreiche Platzierung der Bewerbung. De Facto ist das bereits nur eine Einschätzung, denn vielleicht stuft das Unternehmen mich deutlich besser – oder schlechter – ein, als ich es erwarte. Als (angehender) Berater, sollte ich neugierig und ehrgeizig genug sein es herauszufinden und mich nicht mit theoretischen Gedankenspielen, die in der Selbstabsage münden, zufriedenstellen.

Das Ziel ist die Einstellung. Wirklich? Offensichtlich bewirbt man sich für gewöhnlich, weil man eingestellt werden möchte. Nichts desto trotz ist umso wichtiger, bei einer Absage entsprechende Erfahrungen daraus zu ziehen und es beim nächsten Anlauf besser zu machen. Bei einer Absage kann es sich also gewissermaßen um ein Teilziel handeln, wenn ich es bis in das persönliche Gespräch geschafft habe. Kontinuierliche Reflexion ist ebenfalls eine wichtige Eigenschaft für Berater, um auch in laufenden Projekten konstant die Performance zu verbessern.

Den Lösungsweg definiere ich als Bewerber selbst. Er beginnt bei der Recherche der Jobangebote und endet bestenfalls erst bei der Zusage respektive Einstellung. Wie ich meine Bewerbung inklusive aller relevanten Unterlagen zusammenstelle obliegt mir selbst. Hier macht sich die nächste wichtige Eigenschaft eines Beraters oder Beraterin bezahlt: Aufmerksamkeit. Nicht alle Beratungen fordern das volle Programm mit Anschreiben und Co. Sich nicht unnötig Arbeit machen und trotzdem aufmerksam und gewissenhaft die Unterlagen zusammenstellen gehört ebenfalls zu den späteren Pflichten des Beraters.

Das Erfolgserlebnis kann vielseitig sein. Im Optimalfall winkt die Einstellung als Paramount. Doch wie bereits unter dem Punkt Ziel angerissen, sollten bereits Fortschritte wie eine Einladung zum Bewerbungsgespräch als Erfolgserlebnis gelebt werden. In der Beratung wird man ständig mit Rückschlägen konfrontiert. Die Frustschwelle hält hier hoch, wer fähig ist auch in kleinen Projekterfolgen wie einem konstruktiven Workshop die Quelle für weitere Motivation zu finden. Der Bergsteiger, der wirklich den hohen Gipfel erklimmt, schaut nach unten und sieht was er bereits geschafft hat, nicht was noch vor ihm liegt (was nicht bedeutet, dass man als Berater keine Weitsicht benötigt).

Bei ARKADIA machen Macher und Macherinnen das Rennen

Was bei vielen meist nur Phrase ist leben wir: das Außergewöhnliche. Die fast familiäre Atmosphäre und die flachen Hierarchien bieten Platz für die frühe Übernahme von Verantwortung und Selbstentfaltung. Dieses Privileg erfordert andererseits auch die notwendige Motivation und Leidenschaft mit dem Team das Unternehmen auch intern voran zu bringen.

Die grundliegenden Anforderungen hinsichtlich souveränen und sympathischen Auftretens setzen wir als Must-haves voraus. Den Zuschlag kriegt der oder diejenige, die bereits in der schriftlichen Bewerbung authentisch ist und im persönlichen Gespräch zuhören kann und sich trotzdem schlagfertig unter Beweis stellt. Womit wir bei der Königsdisziplin des Beraters oder der Beraterin sind: Die richtigen Fragen stellen, aktiv Zuhören und anschließend nützliche Maßnahmen für den Kunden ableiten.

Ein vielversprechendes Bewerbungsprofil für ARKADIA im Überblick

Jedes anständige Projekt sollte gut verständlich dokumentiert sein. Damit wir mit gutem Beispiel vorangehen, und, weil ein Berater die Kunst des Kurzhaltens beherrschen sollte, folgt die Zusammenfassung.

  • Du hast ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium mit Wirtschaftsbezug?
  • Du fühlst dich zum „Machen“ berufen?
  • Du besitzt die Leidenschaft, dich in komplexe Sachverhalte einzuarbeiten?
  • Du traust dir zu Fehler einzugestehen und aus ihnen zu lernen?
  • Du bevorzugst das Arbeiten in familiärer Atmosphäre gegenüber einer großen Beratung?

Bei mindestens vier „Ja“-Antworten lohnt sich ein Blick auf unsere Karriereseite.