Herausforderungen der Digitalen Transformation – Fazit

Veröffentlicht von am 19. Januar 2017 · Kommentieren

Die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten in nahezu sämtlichen Geschäftsbereichen. Gleichzeitig verlangt und erwartet der digitale Wandel von den Entscheidern in den Unternehmen aber auch, den digitalen Vorsprung für ihr Unternehmen zu nutzen und Transformation zu ermöglichen. Es gilt, analoge Geschäftsmodelle zu hinterfragen, sie auf ihre Zukunftstauglichkeit hin abzuklopfen und gegebenenfalls radikal umzustrukturieren beziehungsweise vollständig zu verändern.

Eines steht jedoch fest. Nahezu kein einziges Geschäftsmodell wird in 10 bis 15 Jahren noch genauso sein, wie es sich heute präsentiert. Um mit der digitalen Transformation Schritt halten zu können, müssen Unternehmen daher eine hinreichende Digitalkompetenz aufbauen. Erforderlich ist ein tief gehendes Verständnis digitaler Kunden, konvergenter Märkte und (digitaler) Eco-Systeme. Darüber hinaus ist es von elementarer Bedeutung, digitale Geschäftsmodelle aufzubauen und die Digitalisierung nach außen und innen zu forcieren.

Wenn Branchengrenzen verschwimmen und Wertschöpfungsketten aufgebrochen werden, stellt sich die Frage, wie sich ein Unternehmen im digitalen Wertschöpfungsnetzwerk positionieren sollte. Die Anpassung des Geschäftsmodells an die Anforderungen digitaler  Wertschöpfungsnetzwerke ist kein einfacher Prozess. Es gilt, das Geschäftsmodell ganzheitlich zu betrachten und nicht nur einzelne Bereiche zu digitalisieren. Dazu ist es unabdingbar, das bestehende Geschäftsmodell kritisch zu hinterfragen. Die einzelnen Dimensionen des bestehenden Geschäftsmodells müssen dahin gehend untersucht werden, wie ihre künftige Stellung in einem digitalen Eco-System aussehen kann. So können mögliche Veränderungen in den einzelnen Dimensionen detailliert betrachtet werden. Daraus ergeben sich in der Folge mögliche Anpassungen des bestehenden Geschäftsmodells.