4. Kölner Dialog – Moderne Führungsmodelle in Zeiten des digitalen Wandels

Veröffentlicht von am 24. Oktober 2019 · Kommentieren

Am 25. September war es endlich wieder so weit. Der 4. Kölner Dialog fand in atemberaubender Kulisse vis-à-vis dem Kölner Dom im The VIEW in Köln statt. Zu dem Titel „Zukunftsmusik – Führung in Zeiten des digitalen Beats“ kamen rund 80 geladene Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Dr. Peter Kreuz, Matthias Jackel und Markus Stratmann diskutierten über moderne Führungsmodelle im digitalen Zeitalter und ließen sich an diesem Abend von Beispielen aus der Musik leiten.

Kölner Dialog

The VIEW in Köln

Veranstalter des Kölner Dialogs ist die Unternehmensberatung ARKADIA Management Consultants aus Köln. Es sprachen und diskutierten Dr. Peter Kreuz, Unternehmer, Spiegel-Bestsellerautor und Gründer der Initiative Rebels at Work, Matthias Jackel, Geschäftsführer von Drum Cafe Deutschland sowie Markus Stratmann, Geschäftsführer von ARKADIA Management Consultants und Initiator des Kölner Dialogs. Wie bereits in den Vorjahren moderierte Christoph Heinemann, Abteilungsleiter Aktuelles beim Deutschlandfunk, die Veranstaltung.

Kölner Dialog

Der 4. Kölner Dialog: „Zukunftsmusik – Führung in Zeiten des digitalen Beats“

Schon während seiner Begrüßung gab Christoph Heinemann den Ton für den Abend an und begann mit einem Exkurs in die klassische Musik. Durch Erzählungen von persönlichen Erfahrungen als Teil eines Orchesters schaffte er einen gelungenen Einstieg, an den Markus Stratmann ansetzte. Neben Führungsmodellen, die in anderen Unternehmen gelebt werden, gab Markus Stratmann Einblicke in eine Unternehmenskultur, welche von demokratischen Entscheidungen, flachen Hierarchien und Mitarbeiterentscheidungen geprägt ist. Denn diese Prinzipien in der Mitarbeiter-Führung gelten bei ARKADIA.

 

Musikalisch ging es in der Rede von Peter Kreuz weiter. Mit Ausschnitten bekannter Jazzsongs von Ray Charles, Miles Davis und Ella Fitzgerald begeisterte er die Gäste und sorgte für einen Abend voller Ansätze zum „Andersdenken“. Mit seinem Vortrag schaffte er es, dass selbst Gäste ohne jeglichen Jazz-Bezug, inspiriert nach Hause gehen konnten. Denn Jazzmusiker sind ein gutes Beispiel dafür, wie man nahezu ohne Regeln erfolgreich als Team agieren kann und auch in außergewöhnlichen Situationen mit Improvisation zusammen maximal erfolgreich sein kann. Peter Kreuz veranschaulichte, was es bedeutet, Störfaktoren zu nutzen und welchen Einfluss Innovationstage haben können. Er motivierte unsere anwesenden Führungskräfte, ihre eigenen Führungsstile zu hinterfragen und lenkte den Blick auf mehr Freiräume & Eigenverantwortung in Unternehmen.

ARKADIA Peter Kreuz

Dr. Peter Kreuz

Matthias Jackel ging noch einen Schritt weiter und teilte sich nicht nur seine Bühne mit zwei Musikern, sondern animierte das gesamte Publikum mit Hilfe von Boomwhackern Teil seiner Performance zu sein. Unter seiner Anleitung musizierte das Publikum zusammen und merkte so sehr schnell, wie wichtig es ist, jede Person einzubeziehen. Sein interaktiver Vortrag war eine perfekte Inszenierung für das Zusammenspiel von Menschen ganz nach seinem Motto „Führung ist die Kunst, Menschen zu verbinden.“ Nach gegenseitigem tosenden Applaus von Publikumshälfte zu Publikumshälfte wurde jedem bewusst, wie wichtig es ist, trotz Digitalisierung menschlich zu bleiben und auch kleine Erfolge zu feiern.

ARKADIA Matthias Jackel

Matthias Jackel

Eine gemeinsame Podiumsdiskussion über Führung in Zeiten des Digitalisierungsdrucks und ein Get-together mit beleuchtetem Kölner Dom im Rücken füllten den Rest des Abends und ermöglichten einen gelassenen Ideenaustausch zum Ende des 4. Kölner Dialogs. Inspiriert und in Vorfreude auf den 5. Kölner Dialog verabschiedeten sich die Teilnehmer nach Hause.