2. Kölner Dialog – Wie gelingt es, dass Menschen ihr Potenzial entfesseln?

Veröffentlicht von am 10. Oktober 2016 · Kommentieren

Der Titel „Führungskultur für eine neue Zeit – Wer Zäune um Menschen baut, erhält Schafe.“ lockte 150 geladene Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nach Köln. Der 2. Kölner Dialog fand am 21.September im ausverkauften Harbour Club in Köln statt. Anja Förster, Johannes Adams und Markus Stratmann diskutierten über eine neue Art der Führung mit Elementen wie Initiative, Selbstbestimmung, Ausprobieren und Pragmatismus.

Fotografin: Susanne Rührig

Veranstalter des Kölner Dialog ist die ARKADIA Management Consultants aus Köln. Es sprachen und diskutierten Markus Stratmann, Geschäftsführer von ARKADIA Management Consultants und Initiator des Kölner Dialogs, Johannes Adams, Erfinder und Betreiber des u.a. New Yorker Hotels, des Dock One und des Harbor Clubs sowie Top Referentin und Management Vordenkerin Anja Förster. Gewohnt souverän führte Christoph Heinemann, Abteilungsleiter Aktuelles beim Deutschlandfunk, durch die Veranstaltung.

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Anja Förster machte schnell klar, worauf es in der heutigen Zeit ankommt. Typisch deutsche Tugenden wie Sorgfalt, Fleiß, Disziplin und Intelligenz bilden nur noch die Eintrittskarte zum Mitspielen im globalen Wettbewerb. Im Zweifel gibt es jedoch Wettbewerber, die diese Skills auch abbilden, jedoch zu deutlich niedrigeren Kosten. So bleibt man austauschbar. Und wer austauschbar ist, wird am Ende auch ausgetauscht. Um sich zukünftig erfolgreich im Wettbewerb differenzieren zu können, braucht es bei den Unternehmen zusätzlich Initiative, Sinn und Leidenschaft. Die Führungsaufgabe lautet, diese Potenziale zu wecken und zur Entfaltung zu bringen. Dazu rät Frau Förster, Selbstbestimmung sowie –verantwortung der Mitarbeiter zu fördern und vor allem durch gezieltes Lernen diese weiterzuentwickeln. Alle Teilnehmer konnten gleich, live im Plenum, die FeedForward-Methode ausprobieren. Darüber hinaus gilt es Regeln – vor allem unnötige – abzuschaffen und Freiraum zu bieten. Denn „Wer Zäune um Menschen baut, erhält Schafe!“.

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Ausprobieren ist auch eines der Kernelemente der ARKADIA Führungskultur, denn „wer keine Fehler macht, probiert zu wenig aus“, so Markus Stratmann. Um die ARKADIA Projekte erfolgreicher zu machen, werden die Berater unter anderem durch natürliche Hierarchien und selbstbestimmtes Handeln für die herausfordernden Aufgaben bei den Kunden befähigt. So können die Berater authentisch und mit ganzer Leidenschaft beim Kunden auftreten, transparent sein sowie klare Standpunkte vertreten und pragmatisch die Konzepte umsetzen. Analog des ARKADIA Leitsatzes: Menschlich, Messbar, Macher!

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Der Abend klang am Kaminfeuer bei kölschen Leckereien aus. Die z.T. lebhaften Diskussionen dauerten noch lange an. Inspiriert und voller Tatendrang gingen die meisten Teilnehmer nach Hause in Vorfreunde auf den 3. Kölner Dialog im kommenden Jahr.

Mehr Informationen zum Kölner Dialog finden Sie hier.